Linde Mietstapler hebt race car mit besonderer Vorrichtung

Im Einsatz auf der Rennstrecke

Linde Mietservice bei der Formula Student Germany 2016

Linde Mietservice beim internationalen Konstruktionswettbewerb Formula Student auf dem Hockenheimring

Es ist ein Wettbewerb, der seinesgleichen sucht: 115 Teams aus 28 Nationen mit insgesamt 3.600 Teilnehmern wetteifern alljährlich bei der Formula Student Germany um die Konstruktion des besten Rennwagens. Ein Jahr lang bauen die Studierenden an den Prototypen, bereiten Präsentationen vor und trainieren für die Testläufe. Entsprechend groß ist die Aufregung und auch die Begeisterung, mit der die Teams ans Werk gehen. Umso wichtiger ist eine reibungslose Organisation und Durchführung des Events auf dem Hockenheimring. Für einen ebenso schnellen wie professionellen Auf- und Abbau und die Erledigung aller logistischen Aufgaben während des Events sorgt seit Jahren der Linde Mietservice. Dabei gilt es einige Herausforderungen zu meistern.

Logistische Herausforderungen schnell meistern

Spannung liegt in der Luft. Überall wuseln die Teammitglieder umher, schieben die Rennwagen in die Position, schrauben an der Karosserie, üben die Präsentation ihrer Businesspläne und lösen in letzter Sekunde technische Herausforderungen an den Motoren. Zu diesem Zeitpunkt hat ein Team der freiwilligen Helfer schon einen Hauptteil seiner Arbeit getan: „Die Formula Student Germany ist ein Event der Extraklasse. Zusammen mit den 6.000 Besuchern sind wir Gastgeber für rund 10.000

Tim Hannig, Vorsitzender der Formula Student Germany am Hockenheimring

Tim Hannig, Vorsitzender der Formula Student Germany

Menschen, die eine reibungslose Veranstaltung erwarten. Wenn wir hier am Sonntagabend ankommen, finden wir aber im Grunde nur ein leeres Feld vor. Wir müssen dann in allerkürzester Zeit alles für die fünf Wettbewerbstage aufbauen – und auch während des Events gibt es zahlreiche logistische Herausforderungen. Mit dem Linde Mietservice sind wir dafür flexibel gewappnet“, so Tim Hannig, Vorsitzender der Formula Student Germany.

Staplerlieferung im Morgengrauen

Die Formula Student Germany ist ein extrem aufwendiges Event, das ohne die vielen Freiwilligen nicht zu realisieren wäre. So sind die gesamte Rennstreckenabsperrung, die Versorgungs- und Zuschauerbereiche und alle Sicherheitsvorkehrungen auf- und abzubauen – und allen voran müssen die über 100 Rennwagen sicher entladen werden. Lediglich 36 Stunden bleiben dem Team für den Aufbau, der bei diesem engen Zeitplan extrem effizient und schnell erfolgen muss.

Die Mietflotte aus Stapler, Schlepper und Kommissionierer wird per LMW geliefert

Stapler, Schlepper, Kommissionierer: Per LKW kommt die angemietete Flotte zur Wunschzeit morgens auf den Hockenheimring.

„Mit dem Linde Mietservice sind wir extrem flexibel. Wir können frei festlegen, wann die Geräte geliefert werden – ob früh morgens oder am späten Abend“, so Johannes Kratzel, Leiter Event Support, der den kompletten Auf- und Abbau betreut. So trifft auch in diesem Jahr pünktlich um sieben Uhr der Sattelschlepper ein. „Ein kurzes Übergabeprotokoll und los geht’s“, so Kratzel zur unbürokratischen Übergabe.

Kurzfristmiete als ideale Logistiklösung für Events

Kommissionierer aus der Mietflotte von Linde im Einsatz am Hockenheimring

Die wendigen Kommissionierer sind unverzichtbar, um die unzähligen Materialien der Organisatoren, Sponsoren und der Teams auszuladen.

Die Kurzfristmiete von Linde eignet sich immer dann, wenn bei Veranstaltungen oder für kurzfristige Projekte Transportbedarf besteht. Kurzfristmiete bedeutet eine Mietdauer von einem Tag bis zu einem Jahr. „Für Linde bedeutet das viel mehr, als nur einige Stapler zu liefern und sie dann ein paar Tage später wieder abzuholen. Wir liefern auf Wunsch ganze Fahrzeugflotten für vielfältigste Aufgaben und reagieren absolut flexibel auf Anforderungen, Änderungen oder Unvorhergesehenes“, so Theresa Fischer, Ansprechpartnerin für das internationale Mietgeschäft bei Linde. Die Mitarbeiter von Linde verfügen hierbei über entsprechende Branchenkenntnis, so dass sie sehr genau einschätzen können, welche Geräte am besten zu den Anforderungen passen und wie viele überhaupt notwendig sind. Mit einem Netzwerk von über 45.000 Mietfahrzeugen in Europa stehen in der Regel dann selbst kurzfristig die passenden Flurföderzeuge zur Verfügung.

500 Meter Bauzaun und unzählige Reifen

Jeweils zwei Gabelstapler, Kommissioniergeräte und Schlepper benötigt Kratzel, um die Infrastruktur herzustellen. „Die Sponsoren kommen hier mit unzähligen Paletten an Material an, das zusätzlich zu unserer umfangreichen Ausstattung verteilt werden muss. Zum Entladen der Lieferwagen nutzen wir dann die wendigen kleinen Kommissionierer. Diese sind auch besonders einfach in der Handhabung. Das ist wichtig, denn schließlich müssen unsere Freiwilligen nach kurzer Einweisung sofort loslegen. Zum Üben bleibt da keine Zeit“, beschreibt Kratzel den morgendlichen Start des Aufbaus. „Die Schlepper wiederum helfen uns sehr, die weiten Wege hier auf dem Hockenheimring zurückzulegen. Das ist eine große Entlastung und beschleunigt den Aufbau“, so Kratzel weiter. Am Ende sind dann unter anderem rund 500 Meter Bauzaun auf dem Gelände verteilt und unzählige Reifenstapel als Sicherheitspuffer errichtet.

Die Millionen im Erdbeerkörbchen

Das Besondere an der Formula Student: Sie ist kein Rennen, sondern ein Konstruktionswettbewerb. Die Studierenden entwerfen, konstruieren und bauen einen Prototypen eines einsitzigen Rennwagens und stellen dabei ihr Wissen und ihre Kreativität unter Beweis. Als fiktive Produktionsfirma gilt es außerdem einen Businessplan inklusive Budget- und Marketingplanung zu erstellen. Bei den so genannten statischen Events präsentieren die Studierenden zunächst ihre Konzepte, bei den dynamischen Events muss ein Fahrer die Eigenschaften des Rennwagens auf der Rennstrecke unter Beweis stellen: Beschleunigung, Bremskraft und Handling.

Linde Mietstapler befördert vorsichtig eine Rennwagen

Wertvolle Ladung: Bis zu 100.000 Euro hebt das sogenannte Erdbeerkörbchen pro Rennwagen auf das Boxendach.

Bei der Präsentation gilt es eine besondere logistische Aufgabe zu meistern. So müssen die Rennwagen auf das über sechs Meter hohe Boxendach gehoben werden. Dafür ist ein Stapler mit der erforderlichen Hubhöhe nötig sowie eine spezielle Transportplattform, das sogenannte Erdbeerkörbchen, das seinen Namen der roten Farbe verdankt. „Ich arbeite ja nicht jeden Tag mit einem Stapler, sondern nur während der Formula Student“, so Christian Klein, freiwilliger Helfer und verantwortlich für das Erdbeerkörbchen. „Zugleich habe ich hier nur wenig Rangierplatz und Werte von bis zu 100.000 Euro pro Fahrzeug auf das Boxendach zu heben. Einfache Bedienbarkeit, gute Ergonomie und eine feinfühlige Steuerung sind also extrem wichtig“, so Klein weiter. „Bei insgesamt rund zweieinhalb Millionen Euro an Materialwerten und jeweils einem Jahr Arbeit pro Rennwagen, kommt man schon mal ins Schwitzen. Da müssen wir uns auf die Technik hundertprozentig verlassen können“, unterstreicht Johannes Kratzel die hohe Verantwortung, die er und sein Team übernehmen.

Einfach, praktikabel und flexibel

Für Johannes Kratzel zählt beim Mietservice vor allem, dass alles so unkompliziert und flexibel ist. „Für mich als Mieter ist das eine sehr einfache und praktikable Rundum-Lösung. Im Vorfeld genügt ein Anruf oder eine E-Mail und auch wenn sich mal kurzfristig die Anforderungen ändern, gibt es eine schnelle Lösung.“ So wurde vor einigen Jahren ausgerechnet für den Stapler, der das Erdbeerkörbchen anhebt eine falsche Hubhöhe angegeben. „Wir haben die 24-Stunden Hotline angerufen und innerhalb eines halben Nachmittags hatten wir ein Ersatzgerät. Die Möglichkeit auf kurzfristige Änderungen reagieren zu können, schätze ich sehr“, so Kratzel zum Umgang mit den Unwägbarkeiten eines solchen Events. Am Ende war auch die elfte Formula Student Germany am Hockenheimring ein unvergessliches Erlebnis für alle Beteiligten. „Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr und auf eine erneute Zusammenarbeit mit Linde“, fiebert Johannes Kratzel der Formula Student Germany 2017 entgegen.

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